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>>> Thema: Subjekt - Selbstdarstellung - Video

Die Kritik am modernen Subjektbegriff durch Derrida, Foucault und Barthes führte keineswegs zur “Eliminierung des Subjekts” in den theoretischen wie künstlerischen Diskursen. Vielmehr hatte die “Dekonstruktion des Sub-jekts” ganz im Gegenteil zur Folge, dass sich seit den 70er Jahren immer mehr KünstlerInnen mit den Kategorien von Subjekt, Selbstbild und Selbstinszenierung intensiv beschäftigen und diese auf ihre “Konstruiertheit” hin befragen. Insbesondere im Rahmen der Videokunst, die sich zeitlich parallel zu diesen Auseinandersetzungen verbreitete, kam es zu einer Vielzahl von Positionen, die um die Thematik der Körper-Repräsentationen, Selbstin-szenierung und Subjektkonstruktionen entwickelt wurden. In letzter Zeit ist diese “Befragung” des Subjekts ver-stärkt wissenschaftlich aufgearbeitet worden, was die neuesten Publikationen zum Thema veranschaulichen:

>>> Reinhard Sieder
Die Rückkehr des Subjekts in den Kulturwissenschaften
Wien: Turia + Kant, 2004

>>> Martina Weinhart
Selbstbild ohne Selbst. Dekonstruktion eines Genres in der zeitgenössischen Kunst.
Berlin: Reimer, 2004

>>> Sabine Flach
Körperszenarien. Zum Verhältnis von Körper und Bild in Videoinstallationen.
München: Wilhelm Fink Verlag, 2003

>>> Anja Oswald
Sexy Lies in Videotapes. Künstlerische Selbstinszenier-ung im Video um 1970 bei Bruce Nauman, Vito Acconci, Joan Jonas.
Berlin: Gebr. Mann Verlag, 2003
(Berliner Schriften zur Kunst Bd. 18. hg. vom Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin)

>>> Irene Schubinger
Selbstdarstellung in der Videokunst. Zwischen Performance und "Self-editing".
Berlin: Reimer, 2004

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