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und kann Kunst die Welt verändern? Soll sie Revolten und Revolutionen
anstiften und Menschen dazu bewegen, sich gegenüber den
politischen, ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen
Verhältnissen kollektiv zur Wehr zu setzen? Kann sie Unterdrückung und
Abhängigkeit bekämpfen?
Guerilla – so das Motto des diesjährigen Festivals basics
– bezieht sich im allgemeinen Sprachgebrauch auf eine
militärische Taktik; im aktuellen Gebrauch jedoch sind vielerlei Interventionen
in allen nur denkbar möglichen Bereichen angesprochen, in denen
es zumeist weniger um politischen Widerstand gegen ein Unrecht als
um Durchsetzung geht.
Widerstand ist zur Tugend geworden, wie es einst der Gehorsam war,
so Doron Rabinovici in seiner neuen Studie. Der diesjährige
Wahlkampf führte vor, wie sich rebellische und konservative
respektive rassistische Motive überlagern und andererseits
ein ziviler Ungehorsam heftig umstritten bleibt. Indem sich Antriebskräfte
für Protest und Revolte oft auch mit romantischen Sehnsüchten
koppeln, werden Bedeutungsverschiebungen ehemals emanzipatorischer
Begriffe und Formen in neoliberale Logiken immer mehr verschleiert.
Weitere Veranstaltungen:
28. 10. 2008 19:00 Uhr
Medienformate und ihre widerständigen Nutzungen
David Röthler (Web 2.0), Elke Zobl (Zines), Radio Alice (Rundfunk)
Moderation: Hildegard Fraueneder
06. 11. 2008 19:00 Uhr
Kunst und translokale Praktiken
Lecture von Christian Huebler (Knowbotic Research).
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eröffnung [mi] 22.
10. 2008 - 19.00 uhr
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