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Die Installation ist ein räumlich gespaltener Film. Narrative
Einheiten verschieben sich gegeneinander und weichen einem narrativem
Raum aus offenen Strukturen. Zwischen die Fragmente schieben sich
die Vorstellung und der Versuch durch mediale Formungen das Netz
aus erzählenden Einheiten zu verwirren. Ort, Zeit, Handlung
und Figuren bedingen sich gegenseitig. In der Gleichzeitigkeit der
Möglichkeiten erprobt sich die Notwendigkeit der Fragmente
zusammenzuhängen. Hypothesenbildungen sind Vorraussetzung und
Bedingung von Geschichten, deren Inhalte sich durch Assoziationskraft
biegen.
Die Installation gehört den vielen geheimen Geschichten, die
an den Wänden kleben, von der Decke hängen, in den Betten
liegen oder im Boden eingelassen sind. Ausgangspunkt ist die anonyme,
undatierte Fotographie eines gelben Schlafzimmers.
Iris Blauensteiner
* 1986 in Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste
Wien (Medienkunst) und an der Uni Wien (Theaterwissenschaft). Film-,
Text- und Fotoarbeiten.
Filme: Doublage (07), Suture (06), Stehn zwei Kerzen in der Wüste
(05), Rücklichter (04)
Ausstellung im Studio der galerie5020.
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eröffnung [mi] 11.11.
2008 - 18.30 uhr
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